Schlagwort-Archive: Geflüchtete

Solidarität mit ALLEN Geflüchteten! Letzte Infos zur Demo am Samstag

+++ Besonders warm wird es nicht, aber wahrscheinlich trocken. Darum nochmal die Erinnerung: Wir starten am Samstag um 15 Uhr am Nordausgang des Hauptbahnhofs. Kommt zahlreich, aber lasst Parteifahnen bitte zu Hause. Wir freuen uns auf euch! +++

Wir rufen auf, solidarisch mit ALLEN Geflüchteten auf die Straße zu gehen.

Es ist an der Zeit sich gemeinsam rassistischer Hetze und den alltäglich gewordenen rassistischen Äußerungen im Netz, in der Politik, den Medien, im Freundeskreis und der Familie, am Arbeitsplatz und an der Schule entgegenzustellen!

Gegen Stimmungsmache gegen Geflüchtete!
Gegen das Zusammenpferchen von Menschen in Massenunterkünften!

Gegen rassistische Übergriffe, Hetze und Pogrome: in Dortmund, Witten, Freital, Heidenau und überall!

SOLIDARITÄT – JETZT!

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Zu den regelmäßigen Schließungen der EAE Hacheney

Aufkleber an Fensterscheibe, Aufschrift "Refugees Welcome"Hacheney ist eine der Erstaufnahmeeinrichtungen, in der sich Geflüchtete auf der Suche nach Asyl melden müssen. Nach kurzer Zeit werden sie dann woanders weiterverwaltet. Seit einigen Wochen schließt die Einrichtung in Hacheney regelmäßig und den ankommenden Geflüchteten wird der Zutritt verwehrt. Die Stadt und die Einrichtung informieren in den Medien dazu und begründen die Schließung mit einer zu großen Anzahl von Geflüchteten vor Ort und den steigenden Flüchtlingszahlen in den vergangenen Monaten. Weiterlesen

Problematische Unterkunft in den Brügmannhallen wird wieder geöffnet

Neben zwei anderen Sporthallen sollen die Brügmannhallen in den nächsten Wochen wieder als Notunterkunft für Geflüchtete eröffnet werden. Wie lange die Hallen genutzt werden, ist noch nicht abzusehen, wie Vertreter*innen der Stadt Dortmund erklärt haben. Anfang des Jahres wurden die Brügmannhallen nach mehr als vier Monaten als Unterkunft für Geflüchtete endlich geschlossen. Eigentlich nur als Notunterkunft bis Ende 2014 vorgesehen, wurden sie stattdessen schließlich bis Ende März 2015 genutzt. Die letzten in den Turnhallen untergebrachten Menschen wurden auf andere Unterkünfte verteilt.

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Zum Ende des Protestcamps syrischer Geflüchteter in Dortmund

protestbamfdo1Mit einer Demonstration zur Dortmunder Stelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) beendeten Geflüchtete nach über sieben Wochen am 31. Juli ihr Protestcamp in Dortmund. Sie hatten für eine schnellere Bearbeitung ihrer Asylanträge demonstriert, um ihre Familien schnell aus Kriegsgebieten nach Deutschland holen zu dürfen. Begonnen hatte das Protestcamp mit der Versammlung einer Gruppe von hauptsächlich aus Syrien geflüchteten Menschen vor der Dortmunder Stelle des BAMF am 9. Juni. Von Anfang an erfuhren sie Unterstützung aus breiten Bereichen der Dortmunder Zivilgesellschaft. Lokale und überregionale Medien berichteten nahezu kontinuierlich positiv über den Protest. Auch die Polizei bemühte sich, die Menschen im Camp vor Neonazis zu schützen, auch wenn sie am letzten Tag des Camps selbst gegen die Protestierenden vorging. Das BAMF hingegen bezog von Anfang an klar Stellung gegen den Protest, wies jegliche Verantwortung von sich und machte Geflüchtete aus dem Kosovo für den Tod der Familienangehörigen in Syrien verantwortlich. Die Geflüchteten aus dem Kosovo würden dafür sorgen, dass das BAMF Anträge nicht schnell bearbeiten kann, weil zunächst die Anträge der Geflüchteten aus dem Kosovo bearbeitet werden müssten. Klar ist dabei: Mit „Bearbeiten“ ist massenhaftes Ablehnen gemeint. Dies ist eine zutiefst menschenverachtende Argumentation, die jedoch die Position der deutschen Regierung widerspiegelt und jeglicher Menschlichkeit entbehrt. Es wird versucht, die Kategorien „richtige“ und „falsche“ Geflüchtete zu konstruieren. Wir lehnen dies ab, denn jeder Fluchtgrund ist legitim. Jeder Mensch soll leben können, wo er*sie möchte!
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Café Welcome am 9. Mai (deutsch | français | english)

Cafe Welcome: Logo und Piktogramm Kaffee, Kuchen, TeeImmer am zweiten Samstag im Monat findet das Café Welcome im NORDPOL statt. Das Café Welcome soll ein Treffpunkt für Geflüchtete, Asylsuchende, Menschen ohne Papiere und Unterstützer*innen sein. Wir möchten uns gegenseitig kennenlernen, solidarisch miteinander sein, austauschen und vernetzen. (deutsch | englisch | français | kurds) Weiterlesen