Mit falschen Abschiebebescheiden gegen Abschiebungen

An dieser Stelle dokumentieren wir eine Aktion die wir in einem Artikel auf de.indymedia,org gefunden haben.

In Dortmund wurden in der letzten Woche „Abschiebebescheide“ verteilt, die ausnahmsweise nicht Menschen bedrohen sondern über die grundsätzliche Widerlichkeit von Abschiebungen aufklären sollen. Bei Indymedia heißt es unter anderem: „Damit sollte für die menscheverachtende Praxis Abschiebung des deutschen Staates und des europäischen Abschieberegimes sensibilisiert werden.“ Es wird dort auf den Blog KeineAbschiebungDortmund.noblogs.org verwiesen.

Weitere Informationen und Bilder der Schreiben finden sich in dem Artikel auf de.indymedia.

 

Am 10.12. ist wieder Cafe Welcome

Cafe Welcome: Logo und Piktogramm Kaffee, Kuchen, TeeWie jeden zweiten Samstag im Monat ist am 10.12. wieder Café Welcome. Kommt vorbei, bringt eure Freund*innen mit, wir freuen uns! Diesmal gibt es eine Kleinigkeit erithreisches Essen. +++ A Samedi, le Café Welcome aura lieu. Venez, si vous voulez, avec votre amies et amis, nous sommes heureux. Cette fois, il y a un petit quelque chose erithreisches alimentaire. +++ On Saturday it’s time for Café Welcome again. Come around, bring your friends! This time, there will be some Eritrean food.

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Offener Brief zur Wohnsitzauflage in NRW

Im Sommer 2016 beschloss die Bundesregierung das neue Integrationsgesetz. Zentraler Punkt dieses Gesetzes ist die Wohnsitzauflage. Diese Wohnsitzauflage zwingt anerkannte Flüchtlinge in dem Bundesland zu bleiben, in dem sie ihren Asylantrag gestellt haben. Dieses Gesetz ist im August 2016 in Kraft getreten, soll aber rückwirkend bis zum 01.01.2016 angewendet werden.

Alle anderen Bundesländer haben sich letzten Endes dagegen entschieden, die Wohnsitzauflage rückwirkend umzusetzen, nur NRW will dabei bleiben.In NRW soll Flüchtlingen sogar zusätzlich vorgeschrieben werden, wo sie innerhalb von NRW für drei Jahre wohnen müssen.

Deshalb wurde nun ein Offener Brief and die Landesregierung NRW’s versandt, den wir hier dokumentieren.

Weitere Informationen beim Treffpunkt Asyl in Bochum.

Organisierter Angriff von Neonazis auf Geflüchtete in Bautzen

Veröffentlicht als Pressemitteilung.

Letzten Mittwoch, den 14.9.2016, führten Neonazis in Bautzen einen organisierten Angriff auf Geflüchtete durch. Auf Grund des Handelns des Direktors der Polizei Bautzen bezeichnet Refugees Welcome Dortmund ihn inzwischen als “sehr schlauen Neonazi”. Weiter kritisiert die Gruppe Teile der deutschen Medienlandschaft und Betreiber von Nachrichtenportalen wie 1&1, GMX oder WEB.de dafür, dass sie rechte Hetzpropaganda verbreiten.

In Bautzen griffen am Mittwoch, dem 14.9.2016, ca. 80 Neonazis geflüchtete Jugendliche an. Sie hatten sich zuvor über Facebook verabredet. Den Ort des Angriffs bezeichneten sie als ihren “Nazi-Kiez”. Nachdem die Polizei eingriff, sich aber nach Augenzeugenberichten provokativ gegenüber den Geflüchteten verhielt, eskalierte auch die gespannte Situation zwischen Polizei und Geflüchteten. Diese mussten in ihre Unterkunft fliehen. Ein Geflüchteter wurde von Neonazis verletzt. Der gerufene Krankenwagen konnte ihn nur unter Polizeischutz in das Krankenhaus fahren. Der Krankenwagen wurde von Neonazis vor der Unterkunft des Verletzten mit Steinen attackiert. Am Donnerstag Abend verabredeten sich die Neonazis erneut. Continue reading

Hast du schon gehört, dass es eine Fremdheit gibt, die in der Umarmung der Heimat liegt? – Vortrag am 22.8.

Politische Kämpfe in Syrien und die Fremdheit im eigenen Land
Vortrag am Montag, 22.08.2016 um 19:30 im nordpol, Münsterstraße 99

Seit fast fünf Jahren wird in Syrien gekämpft. Die Wurzeln der Familienherrschaft Assad reichen zurück, bis in die Kolonialzeit, und bis heute sind internationale Interessen ausschlaggebend für das Leben der Menschen in Syrien. Die Einschränkung von Demokratie und Meinungsfreiheit hat damit eine lange Tradition, ihre Werkzeuge sind Gefängnis, Folter und Haft. Die brutale Unterdrückung jeglichen Widerstands ist die Fortführung der Kolonialisierung.

Die aktuellen Auseinandersetzungen, begannen als friedliche Demonstrationen. Zunehmend wird der Konflikt aber durch unterschiedliche Interessen von außen angeheizt und vereinnahmt und dabei bleiben die Situation der Menschen und auch die beteiligten Gruppierungen undurchsichtig.

Anhand eines persönlichen Berichts soll im Rahmen des Vortrags ein Blick ermöglicht werden, auf Mobilisierung, Politisierung und ihre Folgen innerhalb dieser Kämpfe.